
Mit think project! haben wir ein System eingeführt, das die speziellen Anforderungen von E.ON Engineering optimal erfüllt.
Michael Wegerich, Leiter Projektsteuerung, E.ON Engineering GmbH
Nach einer umfassenden Evaluierung entschieden sich E.ON Engineering und E.ON Kraftwerke für den Einsatz einer Spezialsoftware, statt einer Anpassung bereits vorhandener Lösungen.
Die schnelle Inbetriebnahme, hohe Flexibilität und kurzfristige Skalierbarkeit bei moderaten Kosten und vor allem die einfache Einbindung von externen Projektpartnern bei Einhaltung der E.ON spezifischen Sicherheitsrichtlinien waren die Hauptargumente für think project!.
Ziel war es, eine gemeinsame Infrastruktur für die Projektarbeit zu schaffen, in die eine große, wechselnde Zahl an externen Projektpartnern einfach, aber dennoch sicher integriert werden kann. Zwischen allen konzerninternen Funktionen und allen Externen sollte ein gezielter, kontrollierter und nachvollziehbarer Austausch von Informationen und Daten möglich sein. Neben der Unterstützung von Abstimmungs-, Freigabe- und Prüfprozessen sollte zudem eine lückenlose und von jedem Standort aus abrufbare Projektdokumentation geschaffen werden.
E.ON setzt bei der Projektkommunikation auf formale Prozesse, die in internationalen Projekten zum Standard gehören. Das heißt, die Kommunikation erfolgt strukturiert über Onlineformulare. Jeder Beteiligte kann sich seine offenen Themen als LoP-Liste (Liste offener Punkte) anzeigen lassen. Über dieses Forum findet auch die Kommunikation zwischen den E.ON-Ansprechpartnern und den think project! Consultants statt, um z.B. Weiterentwicklungen zu besprechen und in Auftrag zu geben.
Projektdokumente wie Spezifikationen, Zertifikate oder Zeichnungen werden mit Hilfe von think project! verwaltet. Für diese Dokumente gibt es einen E.ON-eigenen Schlüssel. Über diesen kann beispielsweise abgelesen werden, zu welchem Teilprojekt ein Dokument gehört, wer für dieses zuständig ist und welchen Status es innehat.
Welcher Plan oder welches Dokument an wen zur Prüfung gehen soll, wird über Verteilregeln organisiert. Jeder Verantwortliche, jeder Prüfer bekommt eine Aufgabe zugewiesen. Das Prüfergebnis wird jeweils dem Dokument oder Plan beigefügt. Diese Stufe kann mehrfach durchlaufen werden, der finale Status ist erst dann erreicht, wenn ein Dokument für die Bauausführung freigegeben wurde.