
Kajenlänge: 1.725 m
Terminaltiefe: 650 m
Containerbrücken: 16
Deutschland als Import- und Exportnation und moderner Industriestandort braucht für die kommenden Jahre einen nationalen Tiefwasserhafen, der tideunabhängig auch von größten Containerschiffen angelaufen werden kann. Durch den Bau des neuen Hafens soll die Stadt Wilhelmshaven zu einer zentralen Drehscheibe für Containerreedereien, für den nationalen Landverkehr über Schiene und Straße sowie den europäischen Seetransitverkehr werden.
Das JadeWeserPort-Terminal erstreckt sich über insgesamt 130 Hektar. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht auf einer rund 160 Hektar großen Fläche zudem eine Logistikzone, die für den europäischen Handel von großer Bedeutung sein wird.
Der Zuschlag für das größte Baulos mit einem Volumen von 480 Millionen Euro wurde Ende September 2007 der Bietergemeinschaft JadeWeserPort, bestehend aus den Firmen Josef Möbius Bau-AG, Heinrich Hecker sowie Ludwig Voss unter Führung des Papenburger Unternehmens Bunte, erteilt. Dieses Baulos umfasst die Herstellung der Kaje und Hafenflächen. Das gesamte Plan- und Dokumentenmanagement wickeln die JadeWeserPort-Gesellschaften dabei über die internetbasierte Projektplattform think project! ab.