
Seine Kernaufgaben sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten, und die Analyse der Gesundheitssituation in Deutschland. Mit einer weiteren räumlichen Expansion wird nun die langfristige Unterbringung des Robert Koch-Instituts am Standort Berlin entsprechend seiner nationalen und internationalen Bedeutung realisiert. Das komplexe Bauvorhaben wird mit höchster baulicher Qualität erstellt.
Die Baumaßnahmen umfassen eine Hauptnutzfläche von rund 42.000 Quadratmetern, wovon etwa 10.000 Quadratmeter für sicherheitsklassifizierte Laborflächen bis hin zur höchsten Sicherheitsstufe vorgesehen sind.
Bauherr ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das Ministerium wiederum wird durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vertreten. Sowohl Generalplanung als auch Projektsteuerung werden durch HENN Architekten geleistet.
Eine große Herausforderung für den Bund als Bauherrn bei diesem Projekt stellt die Notwendigkeit dar, dass sowohl dem Bauen nach dem „Stand der Technik“ als auch dem „Stand der Wissenschaft und Forschung“ Rechnung getragen werden muss. Dies setzt Weitblick voraus und verlangt die Umsetzung von Vorgaben, die heute erst in der Entwicklung sind, aber zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme voraussichtlich in Kraft gesetzt sein werden.
Wie in zahlreichen weiteren Projekten setzt das BBR auch beim Ausbau des Robert Koch-Instituts auf die Unterstützung der internetbasierten Projektplattform think project!.